Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2026
Version: 2.1
für Beratungsdienstleistungen von
Dipl.-Ing. Quirin Hummel
(nachfolgend „Auftragnehmer" oder „Berater")
für die Websites:
(1) Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Beratungsleistungen, Dienstleistungen und Lieferungen des Auftragnehmers gegenüber Unternehmen (§ 14 BGB), juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde").
(2) Ausschließliche Geltung
Diese AGB gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(3) Änderungen
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel.
(1) Art der Dienstleistungen
Der Auftragnehmer erbringt individuelle Beratungsdienstleistungen in folgenden Bereichen:
(2) Individuelle Beratung
Es handelt sich ausdrücklich um individuelle Beratungsleistungen ohne standardisierten Lehrgangscharakter. Es handelt sich NICHT um Fernlehrgänge oder Kurse im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG).
(3) Leistungsbeschreibung
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung, dem Beratungsvertrag oder der Leistungsbeschreibung. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
(1) Angebot und Annahme
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
(2) Änderungen des Leistungsumfangs
Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Zusätzliche Leistungen werden nach Aufwand berechnet.
(1) Preisstellung
Soweit nicht anders vereinbart, gelten die zum Zeitpunkt der Auftragsbestätigung gültigen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Vergütung
Die Vergütung erfolgt grundsätzlich nach tatsächlichem Zeitaufwand zu den vereinbarten Stundensätzen. Bei Pauschalvergütungen ist dies gesondert vereinbart.
(3) Reisekosten und Spesen
Reisekosten, Spesen und sonstige Auslagen werden zusätzlich nach den tatsächlichen Kosten berechnet, sofern nicht anders vereinbart.
(4) Rechnungsstellung und Zahlung
(5) E-Rechnung
Gemäß den Anforderungen des § 14 UStG ist der Auftragnehmer ab dem 1. Januar 2027 zur Ausstellung von E-Rechnungen verpflichtet. Auf Wunsch des Auftraggebers kann die Rechnungsstellung bereits jetzt im E-Rechnungsformat (ZUGFeRD oder XRechnung) erfolgen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, E-Rechnungen empfangen und verarbeiten zu können.
(6) Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen oder Zurückbehaltungsrechte geltend machen.
(1) Leistungsort
Leistungsort ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers, soweit nicht anders vereinbart.
(2) Termine und Fristen
Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Lieferungs- und Leistungsfristen verlängern sich angemessen bei höherer Gewalt, Arbeitskampf, behördlichen Maßnahmen und anderen unvorhersehbaren Ereignissen.
(3) Digitale Leistungserbringung
Online-Beratungen finden nach Vereinbarung über digitale Tools wie Microsoft Teams und Zoom statt. Für die Datenverarbeitung im Rahmen der Durchführung der Meetings ist der Auftragnehmer verantwortlich. Sofern Meetings aufgezeichnet werden sollen, geschieht dies nur nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung.
(1) Informationspflichten
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen, Änderungen unverzüglich mitzuteilen und Ansprechpartner zu benennen.
(2) Folgen unterlassener Mitwirkung
Bei unterlassener oder unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers verlängern sich Fristen entsprechend, der Auftragnehmer kann von der Leistungspflicht befreit werden und Mehrkosten können dem Auftraggeber berechnet werden. Der Vergütungsanspruch bleibt bestehen.
(1) Urheberrecht
Alle vom Auftragnehmer erstellten Konzepte, Analysen, Strategien, Dokumentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse unterliegen dem Urheberrecht des Auftragnehmers.
(2) Nutzungsrechte
Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung der Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen für die vereinbarten Zwecke.
(3) Verwendung von KI-Tools
Der Auftragnehmer kann zur Optimierung seiner Leistungen KI-Tools einsetzen. Die finale Verantwortung für alle Ergebnisse liegt beim Auftragnehmer. Vertrauliche Informationen des Auftraggebers werden nicht für KI-Training verwendet, es sei denn, dies ist ausdrücklich vereinbart.
(1) Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
(2) Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO, BDSG). Details regelt die Datenschutzerklärung unter https://qubeec.com/datenschutzerklaerung/
(1) Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet die Erbringung der Beratungsleistungen nach dem Stand der Technik und den anerkannten Regeln der Beratungspraxis. Bei Mängeln ist der Auftragnehmer zur Nacherfüllung berechtigt.
(2) Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit auf 100 % der Netto-Auftragssumme, maximal jedoch auf 50.000 Euro je Schadensfall begrenzt.
(3) Verjährung
Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche verjähren in 12 Monaten ab Kenntnis des Schadens, spätestens jedoch in 3 Jahren ab Vertragsschluss.
(1) Ordentliche Kündigung
Beide Parteien können das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen, soweit nicht anders vereinbart.
(2) Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Folgen der Beendigung
Bei Beendigung des Vertrags sind bis dahin erbrachte Leistungen zu vergüten, Arbeitsergebnisse herauszugeben und vertrauliche Informationen zurückzugeben oder zu löschen.
Bei höherer Gewalt ruhen die Leistungspflichten für die Dauer der Behinderung und Fristen verlängern sich entsprechend. Bei längerer Dauer (über 3 Monate) kann der Vertrag gekündigt werden.
Für Verträge mit Auftraggebern außerhalb Deutschlands gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ausschließlicher Gerichtsstand ist Freiburg im Breisgau, Deutschland. Vertragssprache ist Deutsch.
(1) Ingenieurberatung
Die Beratung erfolgt nach dem aktuellen Stand der Technik. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Berechnungen und Konzepte durch eigene Fachkräfte oder externe Sachverständige prüfen zu lassen.
(2) KI-Beratung
Die Beratung erfolgt unter Berücksichtigung der EU-KI-Verordnung (AI Act) nach bestem Wissen. Die finale Verantwortung für die Implementierung und Compliance liegt beim Auftraggeber.
(1) Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel.
(2) Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
(3) Anwendbares Recht
Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(4) Gerichtsstand
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Freiburg im Breisgau.
Diese AGB wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Es kann jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben übernommen werden. Diese AGB stellen keine Rechtsberatung dar und können eine solche auch nicht ersetzen.